FENSTER ZUM SONNTAG – Sendungen im April 2012

07./08. April: Ich müsste längst tot sein
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

„Ich bin 29 und eigentlich sollte ich längst tot sein. Aber man muss ja nicht immer das tun, was andere sagen.“ Markus Hänni hat Mukoviszidose. Die durchschnittliche Lebenserwartung mit dieser Krankheit liegt bei 30 Jahren.

Markus Hänni könnte jeden Tag ersticken – umso mehr ist für ihn jeder Tag ein Geschenk. Schon als Kind erfährt Markus von den Ärzten, dass er früh sterben wird. Immer wieder muss er notfallmässig ins Spital, bis heute hat er insgesamt drei Jahre im Spitalbett verbracht. Jeder Spitalaufenthalt, jeder Husten ist lebensbedrohlich für ihn – ein Leben ständig auf der Kippe. Irgendwann reicht es ihm, er will das Warten abkürzen. Doch wie durch ein Wunder scheitert der Selbstmordversuch. Das ändert sein Leben und seine Lebenshaltung von Grund auf. Heute ist Markus Hänni voller Tatendrang, schreibt Musicals, hält seine Geschichte in einem Buch fest. Auch privat ist viel los, im Sommer 2012 heiratet er seine Traumfrau.

14./15. April: Aufbrechen ins Ungewisse
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Dem Ideal der frühen keltischen Kirche folgend machten sich der irische Wandermönch Gallus und seine Begleiter auf ins Ungewisse. Im Jahr 612 liess sich Gallus in der Ostschweiz nieder.

Vor 1400 Jahren gründete der irische Wandermönch und Missionar Gallus in der Nähe von St. Gallen eine Einsiedelei und predigte den Bewohnern der Gegend die Gute Nachricht. Dieses Jubiläum wird 2012 in St. Gallen gross gefeiert. Der Mönch gilt als Gründer der Ostschweizer Stadt und als einer, der massgeblich mitgeholfen hat, dass das Christentum damals in der Schweiz Fuss fassen konnte. Gemäss dem Ideal der keltischen Kirche waren Gallus und seine Begleiter ins Ungewisse aufgebrochen. Ohne Besitz und Sicherheiten waren sie unterwegs, im Vertrauen, dass Gott Ihnen den Weg weist. Von dieser Ausprägung des Christentums ist auch die irische Band „Iona“ fasziniert. Sie haben sich intensiv mit dem Denken und Leben jener Christen befasst. Davon ist auch ihre Musik geprägt. Aufbrechen ins Ungewisse – diese Erfahrung machen Pilger auch heute. Als Gegenpol zur schnelllebigen digitalen Welt wandern sie langsam zu Fuss und wissen oft nicht, wo sie die nächste Nacht verbringen.

21./22. April: Gesünder durch Glaube?
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Auf dem Gebiet der Prävention sind Gerd und Kirsten Schnack Ikonen. Sie waren die Ersten, die über Prävention gesprochen und sie auch gelebt haben. Aber wie hängt Prävention mit Meditation und Ernährung zusammen? Und was bedeutet das für unser eigenes Leben?

Direkt nach seinem Studium arbeitet Prof. Dr. Gerd Schnack als Chirurg im Vietnamkrieg, sieht Furchtbares und lernt viel. Besonders fasziniert ist er von der inneren Stärke der Menschen dort. Er beschäftigt sich intensiv mit Meditation und stellt fest, wie wichtig der Zusammenhang zwischen Meditation und Prävention ist. Daheim stösst er auf Abwehr: „Meditation ist falsch“, da sind sich viele Christen einig. Doch Schnack ist überzeugt: „Es gibt keine bessere Prävention als Meditation und Ausdauer“. In seinen Ausführungen ist er mitreissend und überzeugend, für ihn ist Meditation nicht mit Buddhismus gleichzusetzen. Eigentlich sollten er und seine Frau, die Ernährungsmedizinerin Dr. med. Kirsten Schnack, schon längst pensioniert sein. Doch die Nachfrage nach ihren Seminaren reisst nicht ab, gar ganze Gerichtshöfe werden von ihnen geschult! Kirsten Schnack ergänzt ihren Mann bei den Schulungen, denn auch die Ernährung ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention. Und es ist nie zu spät damit zu beginnen: Gerd Schnack zeigt, wie es klappt, ohne sich dabei zu verausgaben.

28./29. April: Am Wendepunkt
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Ein junger Mann hat einen schweren Unfall. Von einer Sekunde zur anderen verliert er die grundlegende Kompetenz zur Bewältigung des Alltags. Sein Leben ist an einem Wendepunkt angekommen.

Ein junger Mann hat einen schweren Unfall. Von einer Sekunde zur anderen verliert er die grundlegende Kompetenz zur Bewältigung des Alltags. Sein Leben ist an einem unfreiwilligen Wendepunkt angekommen. Lebenswenden bezeichnen meist Übergänge von einer Lebensphase zu einer anderen. Schulabschuss, Hochzeit, Eintritt in die Berufswelt. Aber auch Schicksalsschläge oder Krisen. Am Wendepunkt lässt sich nicht immer absehen, wohin der Lebensweg letztlich führt. Einer Frau wird die Übernahme eines Ladens angeboten. Soll sie sich darauf einlassen? Sie geht das Wagnis ein und stellt fest: „Ich habe meine Bestimmung gefunden“.

FENSTER ZUM SONNTAG, die TV-Reihe zu aktuellen Themen aus christlicher Sicht, wird gemeinsam von der ALPHAVISION und der Partnerorganisation ERF Medien produziert. Das Magazin wird redaktionell von der ALPHAVISION, der Talk von ERF Medien verantwortet. Ideelle Trägerin des Projektes ist die STIFTUNG CHRISTLICHES FERNSEHEN.

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Peter Stolz, Öffentlichkeitsarbeit FENSTER ZUM SONNTAG
In der Ey 35, Postfach 114, CH-4612 Wangen bei Olten
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