FENSTER ZUM SONNTAG – Sendungen im Juli 2012

30. Juni./01. Juli: Aus Vernunft wurde Liebe (Wdhlg. vom 21.05.11)
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Fluchen, schreien, weinen bis die Tür ins Schloss knallt – dann die Ruhe nach dem Sturm, unter der Oberfläche brodelt es weiter: So das tägliche Frühstücksritual bei Familie Markwalder. Heute kaum mehr vorstellbar bei dem Vorzeigeehepaar, doch der Weg der Veränderung war beschwerlich.

Das Frühstück ist bei Erich und Annemarie Markwalder ein Streitritual: Fluchen, schreien, weinen bis die Tür ins Schloss knallt – dann die Ruhe nach dem Sturm, unter der Oberfläche brodelt es jedoch weiter … Ihre Ehe ist aus Vernunft geschlossen worden: Der Mann mit zwei Kindern ohne Frau, die Frau will einen starken älteren Mann an ihrer Seite. Das gut gebastelte Kartenhaus ohne Fundament droht einzustürzen. Die eigenen Ideale und Perfektions-Erwartungen bringen vor allem die 24-jährige Annemarie an ihre Grenzen – Selbstmordgedanken und Albträume plagen sie. Der Kauf einer Bibel bringt eine unerwartete Wende für Annemarie – und auch für die Ehe. Mit dieser neuen Orientierung beginnen die beiden Eheleute gemeinsam ein Fundament der Liebe aufzubauen.

07./08. Juli: Platz frei bei Jeanette – Im Leben unterwegs
Sommer-Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Jeanette Macchi trifft die frühere Wasserspringerin und heutige Fitnesstrainerin Jaqueline Walcher-Schneider. Zusammen fahren sie auf dem Elektrotandem über sanfte Hügel und entlang den wunderschönen Ufern des Bodensees.

Liebevoll wiegt Vera Weber ihr Baby im Arm. Sie ist bereit, alles für dieses kleine schutzlose Wesen zu tun. Doch Vera Weber ist blind. Nie wird sie sehen, wie ihre Tochter sie anstrahlt. Nie beobachten können, wie sie ihre ersten Schritte macht. Blinde Menschen haben ein anderes Leben und leben doch mitten unter uns in ihrer ganz speziellen Welt. Michael und Martina Rohner reisen von Winterthur bis nach Westafrika. Die gnadenlose Hitze, fremde Kulturen und ein alter Nissan-Bus prüfen das Gottvertrauen der beiden Abenteurer. Testpilot Chrigel Maurer macht seine Leidenschaft zum Beruf. Er entwickelt und verbessert neue Gleitschirmmodelle bis zur Perfektion.

14./15 Juli: Aufatmen als Lebensstil
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Verkrampft fokussiert auf die Alltagsprobleme, verpasst man oft die Weitsicht. Manchmal würde es reichen, den Kopf zu heben, tief durchzuatmen und zu erkennen: Der Horizont liegt weiter hinten. „Aufatmen“ als Lebensstil, das ist Ulrich Eggers Anliegen.

Bereits morgens im öffentlichen Verkehr fällt es auf: Die meisten starren in die Gratiszeitung oder beschäftigen sich mit ihrem Smartphone. Man ist fokussiert auf seine To-do-Listen oder auf Sorgen und Probleme die es zu lösen gilt. Oft verbeisst man sich in ein Problem und verkrampft sich dabei. Manchmal würde es genügen, den Kopf zu heben, tief durchzuatmen und zu erkennen: Der Horizont liegt weiter hinten – es gibt einen Raum um mich herum, den ich nutzen kann, um eine neue Perspektive zu entwickeln. Ulrich Eggers ist Spezialist auf diesem Gebiet. Er ist Gründer der Zeitschrift „aufatmen“ und Verlagsleiter von Magazinen wie „family“ oder „Lebenslust“. Laut denkt Eggers darüber nach, wie man aus seinem Alltagstrott ausbrechen kann. Eine seiner Devisen dabei lautet „aufatmen und entkrampfen“. Wie man das hinbekommt, darüber reden wir mit ihm an der frischen Luft des schönen Zürichsees.

21./22. Juli: Platz frei bei Jeanette – Träume realisieren
Sommer-Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Jeanette Macchi trifft den Cartoon-Zeichner Alain Auderset. Sein Weg zum Künstler begann bereits während seiner Schulzeit – beim Einsammeln von Altpapier. Jeanette und Alain meistern mit dem Tandem den Weg an die Klippe des Creux du Van im Neuenburger Jura.

Auf dem Berner Münsterplatz werden die Zuschauer des Freilichtschauspiels „Les Misérables“ in eine längst vergangene Zeit entführt. Als Co-Regisseurin ist Nathalie Trachsel an vorderster Front dabei, wenn die rund 100 Schauspieler Schicksal, Tod und Liebe dramatisch in Szene setzen. Als Nick Vujicic auf die Welt kommt hat er weder Arme noch Beine. Wie soll er heiraten, wenn er nicht mal die Hand einer Frau halten kann? Wo würde er je arbeiten können? Von was für einer Zukunft sollte er träumen? Mit neun Jahren beginnt sich Daniel Jud für Karate zu begeistern. Seither trainiert er mehrmals die Woche und gewinnt als 17-Jähriger den Junioren Weltmeistertitel.

28./29. Juli: Körperkult und wahre Stärke
Talk, Moderation: Ruedi Josuran (Wdhlg. vom 19.11.2011)

Daniel Maurers Leben drehte sich um seinen Körper. Er war Bodybuilding-Schweizermeister und Dritter an einer Weltmeisterschaft. Dass Muskelkraft nicht die wahre Stärke ist, wird ihm schmerzlich vor Augen geführt, als seine Tochter tot zur Welt kommt.

Daniel Maurer, von seinen Freunden „Zümu“ genannt, ist ein schmächtiger Junge. Ein Film mit Schwarzenegger lässt ihn davon träumen, eines Tages selber ein Muskelpaket zu sein. Er beginnt zu trainieren, bald schon fünf Mal die Woche. Es zahlt sich aus: „Zümu“ setzt im ersten Jahr 17 Kilos an. Er wird im Bodybuilding Schweizermeister und schafft es an der Weltmeisterschaft auf den dritten Platz. Der Wettkampf bedeutet diszipliniertes Training, knallhartes Kalorienzählen und vor dem Wettkampf ein Entwässern des Körpers, das verbunden ist mit Krämpfen und Leiden. Daniel Maurers Herzensangelegenheiten bleiben jedoch auf der Strecke. Seine Frau Daniela kann sich trotz Wettkampfversuchen nicht für den Sport begeistern. Als ihre Tochter kurz vor der Geburt stirbt, beginnt sein Kartenhaus definitiv einzustürzen. Was nützt ein gesunder Körper, wenn die Seele fehlt? Genau das wird ihnen mit dem leblosen Körper vor Augen geführt. Maurers beginnen, nach der wahren Stärke zu suchen, die nicht durch Muskelkraft ersetzt werden kann.

FENSTER ZUM SONNTAG, die TV-Reihe zu aktuellen Themen aus christlicher Sicht, wird gemeinsam von der ALPHAVISION und der Partnerorganisation ERF Medien produziert. Das Magazin wird redaktionell von der ALPHAVISION, der Talk von ERF Medien verantwortet. Ideelle Trägerin des Projektes ist die STIFTUNG CHRISTLICHES FERNSEHEN.

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