FENSTER ZUM SONNTAG – Sendungen im Mai 2012

05./06. Mai: Hiltl der Vegi-Patron
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Vegetarische Kost ist ein Megatrend. Rolf Hiltl und seine Frau führen das älteste vegetarische Restaurant Europas. Ihre Führungsgrundsätze sind ebenso unkonventionell wie ihr Lebensstil.

Noch nie war es derart angesagt, Kartoffelgerichte, Körner, Gemüse, Pilze oder Tofu auf der Speisekarte zu haben. Vegetarische Kost ist ein Megatrend. Wer etwas auf sich hält, verzichtet – zumindest teilweise – auf Fleisch. „Du bist, was du isst“, lautet die Parole all jener, die Tag für Tag ins „Hiltl“ pilgern. Geschäftsführer Rolf Hiltl hingegen isst hin und wieder ein Stück Fleisch. Er selbst bezeichnet sich denn auch als „Teilzeit-Vegetarier“. Und das, obwohl er gemäss Guinnessbuch der Rekorde das älteste vegetarische Restaurant in Europa führt. Der dreifache Vater und Unternehmer leitet den Familienbetrieb in der vierten Generation mit unkonventionellen Führungsgrundsätzen und viel Erfolg. Dem modernen Lifestyle frönt er mit seiner Frau Marielle nicht nur auf kulinarischer Ebene: Am Wochenende verwandelt sich die Hiltl-Bar in einen Club. Hiltls leben ihren christlichen Glauben ganz natürlich im Alltag und stehen für eine gesunde Festkultur ein.

12./13. Mai: Mütter fiebern mit
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Das Knie blutet nach dem Sturz vom Velo, die Hausaufgaben sind nach der Schule nicht klar oder das Herz schmerzt nach dem ersten Verliebt sein. Für all diese Situationen gibt es in jungen Jahren eine Person die Helfen kann: Die Mutter. Mütter fiebern mit Ihren Sprösslingen mit. Auch später, wenn diese bereits flügge geworden sind.

Was erleben Mütter mit ihren Kindern, wenn ihre Sprösslinge grosse Erfolge erreichen? Was, wenn ein Schicksalsschlag das Leben ihres Kindes von einem Tag auf den andern verändert, wie bei Samuel Koch? Seine Mutter Marion fiebert um jeden kleinen Fortschritt mit, den der schwer verunfallte Samuel im Alltag erzielt. Mütter geben Einblick, was sie in solchen Momenten bewegt und ihnen weiterhilft. Vor knapp 100 Jahren wurde der Muttertag in Amerika offiziell eingeführt. Aufgrund einer Initiative der Heilsarmee ist er seit 1917 auch in der Schweiz mehr und mehr zum festen Termin im öffentlichen Kalender geworden. Häufig genügt ein Blick und eine Mutter weiss, wie es um ihr Kind steht. Sie will das Beste für ihren Nachwuchs. Sei dies in der Schule, im Sport oder später in der Arbeit und Familie. Ein direkter Draht zur Mutter bleibt häufig bestehen, auch wenn die Kinder ihr Leben längst selber gestalten.

19./20. Mai: Service für die Ehe
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Es wäre doch so schön, wenn die Ehe immer einfach wäre. Aber das ist sie für gewöhnlich nicht! Die Psychologin Delia Schreiber kennt diese Tatsache aus eigener Erfahrung und berät Paare, die nicht mehr weiter wissen.

Delia Schreiber kennt die Tiefen einer Ehe sehr genau, denn sie ist selber zweifach geschieden. Das Wissen und die Erfahrungen aus den schwierigen Zeiten helfen ihr, die Situationen anderer Paare zu verstehen und einzuschätzen. Manchmal begibt sie sich mit Ehepaaren auf „Heldenreise“. Dabei finden sie gemeinsam heraus, welches der richtige Weg ist. Viele Fragen tauchen dann auf: Wo war der schwerwiegende Einbruch im Eheglück? Gab es ihn überhaupt? Wie kämpft man sich zurück in eine glückliche Ehe? Was kann man dazu beitragen?

26./27. Mai: Glaube am Montag
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Dem Ideal der frühen keltischen Kirche folgend machten sich der irische Wandermönch Gallus und seine Begleiter auf ins Ungewisse. Im Jahr 612 liess sich Gallus in der Ostschweiz nieder.

Vor 1400 Jahren gründete der irische Wandermönch und Missionar Gallus in der Nähe von St. Gallen eine Einsiedelei und predigte den Bewohnern der Gegend die Gute Nachricht. Dieses Jubiläum wird 2012 in St. Gallen gross gefeiert. Der Mönch gilt als Gründer der Ostschweizer Stadt und als einer, der massgeblich mitgeholfen hat, dass das Christentum damals in der Schweiz Fuss fassen konnte. Gemäss dem Ideal der keltischen Kirche waren Gallus und seine Begleiter ins Ungewisse aufgebrochen. Ohne Besitz und Sicherheiten waren sie unterwegs, im Vertrauen, dass Gott Ihnen den Weg weist. Von dieser Ausprägung des Christentums ist auch die irische Band „Iona“ fasziniert. Sie haben sich intensiv mit dem Denken und Leben jener Christen befasst. Davon ist auch ihre Musik geprägt. Aufbrechen ins Ungewisse – diese Erfahrung machen Pilger auch heute. Als Gegenpol zur schnelllebigen digitalen Welt wandern sie langsam zu Fuss und wissen oft nicht, wo sie die nächste Nacht verbringen.

SRF info ist europaweit über den Satelliten Eutelsat Hotbird in HD unverschlüsselt empfangbar (12399 H 27.500 FEC 3/4). Die Sendungen über SRF zwei über Schweizer DVB-T und im Kabel werden in HD und SD ausgestrahlt.

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Peter Stolz, Öffentlichkeitsarbeit FENSTER ZUM SONNTAG
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E-Mail: info@sonntag.ch Website: www.sonntag.ch

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