FENSTER ZUM SONNTAG – Sendungen im März 2012

(Fenster zum Sonntag/Wangen bei Olten)

03./04. März: Erstens kommt es anders …
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Das Leben hält sich nicht an einen fixen Plan. Das Sprichwort „Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt“ von Wilhelm Busch, bringt diese Erfahrung auf den Punkt. Stephanie Fuchs erlebt die ersten zwölf Lebensjahre wie viele andere Kinder auch. Doch dann zerstört eine Krankheit ihre rosigen Zukunftsaussichten. Sie kämpft um ihr Leben.

Stephanie Fuchs ist zwölf Jahre alt, spielt und tollt gerne mit anderen Kindern herum. Nichts deutet auf irgendeine Erkrankung hin. Dann stellt eine heimtückische Stoffwechselerkrankung ihr Leben und das ihrer Familie von einem Tag auf den andern auf den Kopf. Sie erleidet einen epileptischen Anfall, wird mitten in der Nacht ins Berner Kinderspital gebracht. Erst scheinen die verabreichten Medikamente zu wirken und ihr Leben wieder in normalen Bahnen zu verlaufen. Doch der epileptische Anfall war der Anfang einer Serie von weiteren unverhofften Krankheitsschlägen. Stephanies Leber versagt. Wenn sie nicht innert 48 Stunden eine Spenderleber bekommt, ist ihr junges Leben zu Ende bevor es richtig begonnen hat.

10./11. März:  Ich bin adoptiert
Talk,  Moderation: Ruedi Josuran

Nicht gewollt und nicht erwünscht, ausgestossen von seiner eigenen Familie – kaum auf der Welt, sich selbst überlassen: Das ist der Start ins Leben von Bruno Keller. Doch er begegnet Menschen, die ihm Liebe, Anerkennung, Respekt und Selbstwert geben.

Bruno Keller verbringt sein erstes Lebensjahr zwischen Kinderheim und Kinderkrippe. Er ist bei einem Seitensprung entstanden. Niemand will sich offiziell um ihn kümmern, er wird amtlich zum Waisen erklärt. Erst mit zwei Jahren bekommt Bruno eine Familie – aus dem unerwünschten Kind wird ein Wunschkind. Und trotzdem plagen ihn immer wieder Fragen: Warum bin ich so, wie ich bin? Woher komme ich? Mit 19 Jahren erreicht seine Krise den Höhepunkt: Bruno Keller versucht sich das Leben zu nehmen, verschwindet heimlich nach Griechenland und Norddeutschland, im Gepäck immer die Bibel. Aber Gott als liebenden Vater annehmen, das kann er nicht. Stück für Stück lernt er zehn Jahre später seine leibliche Familie kennen. Überraschungen, Enttäuschungen und neu aufflammende Verstrickungen begegnen ihm. Heute ist Bruno Keller selbst Vater von drei Söhnen. Wir begleiten Bruno Keller auf den Spuren seiner Herkunft und besuchen mit ihm die verschiedenen Stationen seines Lebens. .

17./18. März: Von den letzten Dingen
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi
Eines ist sicher – sterben müssen wir alle. Was zählt am Lebensende? Sind die Villa, das Sportboot, das Bankkonto noch das Wesentliche? Was ist am Ende wichtig?

Eine Krebspatientin berichtet, wie sie sich auf ihren letzten Lebensabschnitt vorbereitet. Körperliche Schmerzen können Mediziner ihren Patienten mit Palliativmedizin nehmen, seelische nicht immer. Im Hospiz gestalten Menschen ihre letzten Tage bewusst und mit Achtsamkeit. Ein Team von Fachpersonen unterstützt die Sterbenden in diesem Prozess. Das Erleben des nahen Todes hat Auswirkungen auf das weitere Leben eines jungen Mannes. Er lebt heute anders. Die Sendung „Von den letzten Dingen“ lässt Menschen zu Wort kommen, die sich dem Thema Sterben stellen.

24./25. März:  Mit der Familie in den Slums
Talk,  Moderation: Ruedi Josuran

Neun Jahre lebt die Basler Familie Schneider in den Slums der philippinischen 13-Millionen-Metropole Manila – zwischen Abfalldeponien und Wellblechhütten. Sie erzählen ihre Geschichte mit Gott, umgeben von Ganoven, Mördern, Strichern und Junkies.

Auf sechs Quadratmetern in einem Elendsviertel zu leben, ist nicht jedermanns Sache. Familie Schneider aus Basel hat sich darauf eingelassen. Als Christian und Christine Schneider in die philippinische Hauptstadt Manila ziehen, um dort Entwicklungshilfe zu leisten, ist die Tochter Isabelle gerade ein Jahr alt. Neun Jahre leben sie in den Slums der philippinischen Hauptstadt, zwischen Abfalldeponien und Wellblechhütten, umgeben von Ratten, Dreck und Abfall – mit Ganoven, Mördern, Strichern und Junkies als Nachbarn. Familie Schneider erlebt die ganze Dramatik des Alltags in einer Mega-City: Freundschaft und Verrat, Schusswechsel auf offener Strasse, Überschwemmungen und Naturkatastrophen. Ihre Geschichte ist aber auch eine Geschichte von Gebeten, Träumen und Ängsten, von sinnlosem Sterben und sinnvollem Leben. Sie erinnert daran, dass der christliche Glaube kein Fahrstuhl in den Himmel ist, sondern der Motor, um etwas zu verändern und zu bewegen. Auch wenn Schneiders heute wieder in der Schweiz leben, ist ein Teil von ihnen in Manila geblieben. Nicht nur das: Christine und Christian setzen sich auch in ihrer heutigen Umgebung weiter für benachteiligte Menschen am Rand der Gesellschaft ein.

31. März/01. April:  Newcomer
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Viele versuchen es, wenige reüssieren. Das Ziel: Erfolg und Ruhm zu haben. Der Weg ist steil, das Umfeld voller Herausforderungen. Wie gehen die „Newcomer“ mit dem Druck um? Was braucht es um ganz oben anzukommen?

FENSTER ZUM SONNTAG zeigt junge aufstrebende Talente, die im Studio oder auf der Bühne Vollgas geben, um ihr Ziel zu erreichen. Ihre Leidenschaft zur Musik oder zur Schauspielerei leben sie aus und investieren viel dafür. Doch das Business ist hart. Ausbeutung, Respektlosigkeit, falsche Ratschläge stehen Anerkennung, Freude und Ruhm gegenüber. Wie gehen junge Menschen mit diesem Spannungsfeld um? Was braucht es, um im Show-Business zu bestehen? Welche Rolle spielt Gott?

FENSTER ZUM SONNTAG, die TV-Reihe zu aktuellen Themen aus christlicher Sicht, wird gemeinsam von der ALPHAVISION und der Partnerorganisation ERF Medien produziert. Das Magazin wird redaktionell von der ALPHAVISION, der Talk von ERF Medien verantwortet. Ideelle Trägerin des Projektes ist die STIFTUNG CHRISTLICHES FERNSEHEN.

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