„Glauben gegen den Trend“

Sat1-Comedian Markus Majowski: „Ich lebe für etwas, das größer ist als ich“

erf_eins_logo.jpgEisenach/Wetzlar (ERF). „Ich habe vor fünf Jahren angefangen, wieder „Danke“ zu sagen, mein Ego zurückzunehmen und nicht mehr für mich zu leben, sondern für etwas, das größer ist als ich.“ Mit diesen Worten bekannte der Theater- und Fernsehschauspieler, Komiker und Autor Markus Majowski, bekannt durch die Sat.1-Comedy-Serie „Die Dreisten Drei – Die Comedy-WG“, seinen Glauben in einer Fernsehsendung. „Glauben gegen den Trend“  – unter diesem Titel haben der Schauspieler, ein Sportschütze und eine Hotelierin in der Fernsehsendereihe „Wartburg-Gespräche“ von ERF Medien (Wetzlar) Stellung bezogen zu ihrem Glauben.

Der 49-Jährige Majowski sagte, das Verhältnis eines Menschen zu Gott könne nicht an der Mitgliedschaft einer Kirche festgemacht werden: „Kirchenaustritte stehen nicht dafür, was in den Herzen von Menschen ist, Menschen, die in Krisen wieder aufstehen können, weil sie einen lieben Gott gefunden haben. Das kann man nicht in Zahlen ausdrücken.“

Majowski schreibt in seiner Autobiographie unter dem Titel „Markus, glaubst Du an den lieben Gott?“: „Meine biografischen Erzählungen sind all denen gewidmet, die für ihren christlichen Glauben einstehen und die Botschaft weitergeben; die ihre Feinde lieben können und für diejenigen beten, die sie verfolgen.“

Der dreimalige Olympiasieger Ralf Schumann war in London zum siebten Mal als Sportschütze bei den Olympischen Spielen. Sein Markenzeichen ist eine Schildmütze mit der Botschaft „Jesus lebt“. In der Sendung sagt er: „Gott hat schon immer mit mir gelebt, aber ich nicht mit ihm – bis ich die weiße Flagge gehisst habe.“ Seine Goldmedaille in Athen 2004 war für ihn „der Beweis, dass es Gott gibt." Schumann will Glauben gegen den Trend. Dabei ist er überzeugt: „Ich weiß, wenn Gott mich knacken konnte, kann er auch die anderen knacken.“

Nora Oelkers, Inhaberin eines 5-Sterne-Wellnesshotels in Bad Sachsa im Harz bekannte, Gott in einer Lebenskrise – einem Burnout – gefunden zu haben. „Als ich nicht mehr konnte, das war der dunkelste Tag, da habe ich nach Gott gerufen.“ Den Glauben an Gott möchte sie nicht für sich behalten. „Alle Menschen haben die gleichen Grundsehnsüchte, alle sehnen sich nach Glück, Kraft und Trost“, so Oelkers.
 
Die Wartburg-Gespräche in jeweils kleiner, überschaubarer Runde wollen im historischen Rahmen der Burg Themen aufgreifen, die die Gesellschaft heute bewegen. Moderator und ERF Vorstandsvorsitzender Jürgen Werth ist es wichtig, den Diskussionsteilnehmern zuzuhören und zu lernen ihre Positionen zu verstehen.

Die Sendung ist am Montag, 17. Juni, um 20 Uhr (Wh. 18. Juni, um 11 Uhr) bei ERF 1 per Satellit, Kabel und App sowie im Internet (www.erf.de) zu sehen.

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