„Luther versus Albrecht incognito. Aus Liebe zur Wahrheit“

(Stadtmarketing Halle) Zum Reformationstag (Montag, 31.Oktober, ab 18.00 Uhr) laden erstmals die Evangelische und die Katholische Kirche gemeinsam mit der Stadtmarketing Halle (Saale) GmbH (SMG) zum Ökumene-Forum „Aus Liebe zur Wahrheit“ in die hallesche Marktkirche „Unser lieben Frauen“ (An der Marktkirche 2). Höhepunkt des Abends wird die Premiere des Theaterstücks „Aus Liebe zur Wahrheit – amore et studio“ sein. Die einstündige Inszenierung in fünf Bildern versetzt die Zuschauer in die Mitte des 16. Jahrhunderts und unterstellt ein Treffen Martin Luthers mit seinem Kontrahenten Kardinal Albrecht in Halle – der damaligen Residenzstadt des Kardinals.

Für das Stück konnte die SMG die halleschen Schauspielgrößen Hilmar Eichhorn, Reinhard Straube sowie Franz Sodann (Sohn von Schauspieler und Tatortkommissar Peter Sodann) gewinnen. Den passenden musikalischen Rahmen geben Peggy Herzog (Gesang), Marcus Horndt (Orgel) sowie Gunter Pasler (Kontrabass). Die Autoren des Stückes (Kurt Wünsch und Erhard Preuk) stützen sich auf Originalbriefwechsel zwischen Luther und Albrecht des Jahres 1527.

Den Auftakt des Abends gibt Pfarrer Peter Zülicke, Historiker aus Wolmirstedt, mit dem Beitrag „Albrecht und Luther im Umbruch der Zeit“. Es folgt der Vortrag „Augsburg 1999 – Einigung im Rechtfertigungsstreit“ von Harald Bartl, Pfarrer der Evangelischen Marktkirchengemeinde Halle. Das Ökumene-Forum moderiert Hans-Joachim Marchio, Direktor der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg.

Das Forum ist ein gemeinsamen Projekt der Evangelischen Marktgemeinde, der Katholischen Akademie des Bistums Magdeburg sowie der SMG und bei freiem Eintritt zu erleben.

Das 500-jährige Reformationsjubiläum 2017 fest im Blick wirbt die Händelstadt Halle mit Martin Luthers berühmtem Gegenspieler Kardinal Albrecht, Erzbischof von Magdeburg und Mainz. Über Johann Tetzel betrieb er den Ablasshandel, den Martin Luther in einem Brief an Albrecht anprangerte und seine berühmten 95 Thesen beilegte. Somit kann Halle als eine Keimzelle der Reformation angesehen werden.

Kostenfreie Sitzplätze können über E-Mail: info@stadtmarketing-halle.de oder per Tel. 0345-122 99 84 reserviert werden. Das Theaterstück „Aus Liebe zur Wahrheit – amore et studio“ ist offizieller Beitrag der Stadt Halle (Saale) zu „Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“ und kann unter marketing@stadtmarketing-halle.de, Tel. +49 (0)345-122 79 10 auch gebucht werden.

Einstimmung auf das Theaterstück: Trailer aus „Liebe zur Wahrheit“ (2.08 min)

Offizieller Beitrag der Stadt Halle (Saale) zu „Luther 2017 – 500 Jahre Reformation“

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