„Wartburg-Gespräche“: Thema „Hier stehe ich, ich kann auch anders“

ERF Fernseh-Talkshow mit Politikern zur Standhaftigkeit

(ERF/Wetzlar und Eisenach) „Man muss als Politiker ein Profil und eine klare Linie haben. Wir müssen Verantwortung wahrnehmen. Dafür brauchen wir Mut.“ Diese Ansicht äußert die SPD-Bundestagsabgeordnete Kerstin Griese (Ratingen) bei der Aufzeichnung einer Fernsehsendung der Reihe „Wartburg-Gespräche“ auf der Wartburg bei Eisenach. Unter dem Thema „Hier stehe ich, ich kann auch anders“ diskutieren die Teilnehmer über Standhaftigkeit und eine klare Linie im öffentlichen Auftreten. Griese, die auch Mitglied des Bundesvorstandes der SPD sowie Sprecherin des Arbeitskreises „Christinnen und Christen in der SPD“ ist, sagt: „Politik besteht immer darin, Kompromisse zu machen. Im Nachhinein wird das manchmal verklärt. Wichtig ist Ehrlichkeit.“

Der ehemalige Heilsarmee-Offizier Frank Heinrich (Chemnitz), der für die CDU im Bundestag sitzt, sagt: „Sich dauerhaft zu etwas zu stellen, nimmt in der Gesellschaft allgemein ab. Das Problem geht also über die Politik hinaus.“ Zudem würden die Themen immer komplexer, so dass keine einfachen Antworten möglich seien: „Wenige Probleme, die wir heute wälzen müssen, lassen eine Erklärung in 20 Sekunden oder drei Zeilen zu.“ Weitere Diskussionsteilnehmer waren der württembergische Grünen-Landtagsabgeordnete Wilhelm Halder (Winnenden) und sein FDP-Kollege Dieter Kleinmann (Rottweil).

Die Sendung, die der Vorstandsvorsitzende von ERF Medien, Jürgen Werth (Wetzlar), moderiert, ist am Dienstag, 18. Oktober, um 21 Uhr (Wh. 19. Oktober um 15 Uhr und 23. März um 20 Uhr) bei ERF 1 per Satellit und Kabel sowie im Internet (www.erf.de) zu sehen.

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