ERF Medien reformiert Radioprogramme

(idea/Wetzlar) - ERF Medien (früher Evangeliums-Rundfunk) reformiert zwei seiner Radioprogramme. Ab 1. September heißt das traditionelle ERF Radio „ERF Plus“. So wolle man die mit der Zeit entstandene „Sprachverwirrung“ beenden, gab Pressesprecher Michael vom Ende (Wetzlar) bekannt. Neben ERF Fernsehen, ERF Online und ERF International sei ERF Radio künftig der zusammenfassende Begriff für die Hörfunkangebote ERF Pop, CrossChannel.de und ERF Plus. Dieses Programm wird in Zukunft in stundenweisen Blöcken gestaltet.

Zugleich werden um 20 Uhr neue Sendeschienen ein- oder Sendungen zu einer Schiene zusammengeführt. Darin finden sich Reihen wie „Glaube und Denken“, die „Wartburg-Gespräche“ sowie „ERF nah und fern“. Als Pendant zur Reihe „Forum Single“ ist eine Reihe „Forum Familie“ geplant. Um 21 Uhr sendet ERF Plus zusätzlich seine Kulturserie „Calando“, die bislang nur nachmittags und nachts lief. Um 18 Uhr wird laut ERF Medien für Berufstätige die Wunschliedersendung „Gern gehört“ vom Vormittag wiederholt. Wie Hörfunk-Chefredakteur Andreas Odrich (Wetzlar) bekanntgab, wechsele die aktuelle Reihe „Halbzeit“ von ERF Plus nach ERF Pop. Unter dem Namen „Der Mittag im ERF Pop“ würden aktuelle Berichte und Reportagen für Menschen präsentiert, die den Sender bei der Mittagspause hören. Die Reihe „Journal“ mit aktuellen Beiträgen auf ERF Plus verschiebt sich um eine Stunde auf 19 Uhr und rundet als Wiederholung den Tag um 23 Uhr ab. Der ERF-Hörfunk ist über Satellit, Kabel, Internet und ab 1. August auch über die neue digitale Sendemöglichkeit DAB+ über Antenne zu empfangen. Aus Kostengründen stellt der ERF seine Mittelwellenausstrahlungen über den Sender Mainflingen schrittweise ein. Der 1959 gegründete ERF hat derzeit etwa 230 Mitarbeiter. Sie produzieren Inhalte für Radio, Fernsehen (ERF1) und Internet.

 

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