FENSTER ZUM SONNTAG – Sendungen im April 2011

(Fenster zum Sonntag/Wangen bei Olten) 02./03. April: Frühlingsputz für Chrom und Seele Magazin, Moderation: Jeanette Macchi Frühling ist die Zeit des Neubeginns und des Aufbruchs, so zeigt es uns die Natur. Zeit, um lange aufgeschobene Dinge in Angriff zu nehme. Nicht nur unser Zuhause kann einen ordentlichen Frühlingsputz vertragen, sondern auch unsere Seele.

Nach dem langen Winter wecken Sonnenlicht, steigende Temperaturen und bunte Frühjahrsblüher die Lebensgeister. Frühling ist die Zeit des Aufbruchs, so zeigt es uns die Natur. Es ist die Zeit, um lange aufgeschobene Dinge in Angriff zu nehmen. Ob Schritte zur Wunschfigur, eine berufliche Veränderung, mehr Zeit für einen Traum aus Chrom oder eine Entrümplungsaktion. Doch nicht nur unser Zuhause kann einen ordentlichen Frühlingsputz vertragen, sondern auch unsere Seele. Gedankenmüll und Ballast abwerfen macht das Leben leichter und bringt mehr Lebensfreude.

09./10. April:
Nina Hagen: Auch Heilige haben Vergangenheit
Talk, Moderation: Ruedi Josuran
(Wiederholung vom 9. Oktober 2010)

In ihrem Buch „Bekenntnisse“ bezeichnet sich Nina Hagen, die Mutter des Punk, als Lautsprecher Gottes. Hinter der schrill-bunten Fassade der 55-jährigen Künstlerin verbirgt sich ein weites, weiches Herz.

Die Künstlerin Nina Hagen bezeichnet sich als „Mutter des Punk“ und „Lautsprecher Gottes“. Ihre Fassade ist schrill und schräg, doch wie tickt sie in ihrem Innern? In ihrer Autobiografie hat sie sich nun offenbart und macht dort ganz persönliche und überraschende „Bekenntnisse“ über ihr Leben. Bei Nina Hagen reiht sich ein Trauma an das andere: Als Kind fühlt sie sich allein gelassen, durchlebt eine „unendliche Vater- und Mutterlosigkeit“. Die spätere Gründerin der „Nina Hagen Band“ will aus der Einsamkeit und dem „Sich-Gefangen-Fühlen“ ausbrechen. Ihr erster Versuch aus der DDR zu fliehen scheitert – im Westen angekommen, fühlt sie sich trotzdem nicht freier. Im Leben der Künstlerin geht es letztlich immer wieder darum, der Wahrheit und „dem roten Faden“ auf die Spur zu kommen. Zwar entdeckt sie schon ganz früh Jesus Christus, doch immer wieder lässt sie sich vom Leben und seinen Verlockungen verleiten. Mit ihrer Taufe im vergangenen Jahr macht Hagen Schluss mit der „wilden Ehe mit Jesus“ und ist nun überzeugt: „Ich bin endlich angekommen!“

16./17. April:
Für immer traumatisiert
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Sie wurden geschlagen, missbraucht und als billige Arbeitskräfte eingesetzt. Verdingkinder in der Schweiz. Diese traumatischen Erlebnisse begleiten die Betroffenen ihr Leben lang. Welche konkreten Folgen bewirken diese Geschehnisse bis ins hohe Alter? Eine Studie der Universität Zürich geht dieser Frage nach.

Sie sind noch Kinder, als sie gewaltsam aus ihren Familien gerissen werden. Behördenvertreter bringen sie zu fremden Leuten, sie müssen bis zu 14 Stunden am Tag arbeiten. Nachts weinen sie sich in den Schlaf, nässen das Bett. Am Morgen gibt’s dafür erst mal Prügel. Dieses Schicksal trifft bis 1960 zehntausende Verding- und Heimkinder in der Schweiz. Viele Betroffene meistern ihren Weg mit bemerkenswertem Lebenswillen. Doch wie wirken sich solch traumatische Erlebnisse im Alter aus? Ist es möglich ein solches Trauma zu überwinden? Doktorandinnen der Universität Zürich suchen Antworten auf solche Fragen und beobachten Auswirkungen, die den Betroffenen gerade im Alter besonders zusetzen. Traumatische Erlebnisse gehören auch zur Gegenwart. Bereits als kleines Kind muss Maria* mehr und mehr den Haushalt besorgen, ist Schuld wenn etwas nicht klappt und wird geschlagen. Heute sucht sie sich ihren Weg in ein geordnetes Leben als erwachsene Frau.
*) Name von der Redaktion geändert

23./24. April:
Flötenzauber mit Sir James Galway
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Bibel, Porsche und Backgammon: Im Leben von Sir James Galway hat vieles Platz – auch fünf Klos und sieben Telefone. In der Szene nennt man James Galway „den Mann mit der goldenen Flöte“: Seine Musik hat er mit 30 Millionen verkauften Platten vergoldet.

Bibel, Porsche und Backgammon: Im Leben von Sir James Galway hat vieles Platz – auch fünf Klos und sieben Telefone. In der Szene nennt man James Galway „den Mann mit der goldenen Flöte“: Denn er spielt nicht nur eine goldene Flöte, sondern hat sein Flötenspiel auch mit 30 Millionen verkauften Platten vergoldet. Er durfte schon bei Bill Clinton im Weissen Haus spielen, der ehemalige US-Präsident nannte ihn „His Excellency“. Und die britische Queen adelte ihn zum „Bachelor Knight“, zum Ritter. Trotz Ruhm und Reichtum bleibt er bodenständig, mit einem guten Draht zum Himmel. Ohne Fleiss kein Preis: Der Meister übt täglich, an die 30 Stunden pro Woche. Erreicht hat Galway praktisch alles. Seine Stationen: Mit zehn Jahren gewann er alle drei Solo-Wettbewerbe der irischen Flötenmeisterschaften, ab 1969 spielte er unter Herbert von Karajan erste Soloflöte bei den Berliner Philharmonikern. Jetzt gibt er sein Wissen weiter. Zusammen mit seiner Frau hat er eine Stiftung gegründet, in der sie junge Flötentalente aus der ganzen Welt unterrichten.

30. April / 01. Mai:

Junge Träume
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Sie wollen die Welt verbessern oder Karriere machen. Doch dann werden junge Träume(r) vom Leben eingeholt. Sicherheit und Wohlstand ersetzen Mut und Leidenschaft. Welche Träume sind realistisch und wie kann man sie wahr machen?

Sie träumen von einer Karriere im Musikgeschäft, von der Verwirklichung innovativer Ideen oder sehnen sich einfach nur danach, die Welt ein Stück besser zu machen. Oft wagen junge Menschen zu schwärmen, gehen auf Risiko, sind gepackt von Leidenschaft und Abenteuerlust. Doch sind Träume nicht meist nur Schäume, die am Ende wie Seifenblasen zerplatzen? Ist es nicht besser, den sicheren Weg zu gehen, anstatt eines Tages aufzuwachen und festzustellen, dass Traum und Realität eben doch nicht viel gemeinsam haben? Es gibt Menschen, die beweisen, dass Träumen eben nicht nur etwas für die Schlafenden ist. Sie reden nicht über ihre Wünsche und Ideen, sondern setzen alles dafür ein, um diese zu verwirklichen.

SRF info ist europaweit über den Satelliten Eutelsat Hotbird in HD unverschlüsselt empfangbar (12399 H 27.500 FEC 3/4). Die Sendungen über SRF zwei über Schweizer DVB-T und im Kabel werden in HD und SD ausgestrahlt.

Auskünfte:
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Peter Stolz, Öffentlichkeitsarbeit FENSTER ZUM SONNTAG
In der Ey 35, Postfach 114, CH-4612 Wangen bei Olten
Tel. 062 – 205 90 50, Fax 062 – 205 90 59
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