FENSTER ZUM SONNTAG – Sendungen im Mai 2011

(Fenster zum Sonntag, Wangen bei Olten) 07./08. Mai: Tatort Berner Oberland Talk, Moderation: Ruedi Josuran Eine Familie zwischen zwei Welten: Sechs Jahre lang lebte und arbeitete der Buchautor Ueli Schmid mit seiner Frau und vier Kindern in Afrika. Doch auf den Kulturschock bei ihrer Rückkehr in die Schweiz waren sie nicht gefasst.

Der Buchautor Ueli Schmid und seine Frau lebten sechs Jahre lang mit ihren vier Kindern in Afrika, Schmid leitete dort ein Zentrum für Gesundheitsfürsorge. Doch auf den Kulturschock bei ihrer Rückkehr in die Schweiz waren sie nicht gefasst. Fast scheint es, als sei es leichter gewesen, sich an das Leben in Afrika zu gewöhnen als zurückzukommen. Sein Debütkrimi „Die Tote in Brüggers Dorf“ dreht sich um eine tote Krankenschwester, ist gespickt mit vielen Verdächtigen und lässt einen Kriminalbeamten verbissen durch eine geballte Ladung Mutmassungen und Halbwahrheiten recherchieren. Ambulanzfahrer Kari Steiner, eine der Romanfiguren, erinnert in weiten Teilen an Autor Schmid selbst: Jahrelang arbeiten beide in Afrika, eignen sich Wissen an, haben leitende Funktionen und können diese bei ihrer Rückkehr in die Schweiz kaum nutzen – schwere Zeiten brechen an. Ueli Schmid erzählt in der Sendung von seinem Kulturschock und von den düsteren Seiten des Menschen.

14./15. Mai:
Beste Freunde

Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

„Ein Freund, ein guter Freund, das ist das Schönste, was es gibt auf der Welt“. So heisst es im alten Film-Klassiker „Die drei von der Tankstelle“. Freunde stehen hoch im Kurs, doch viele Menschen haben nur wenige Freunde und tun sich schwer, echte Freundschaften zu schliessen.

Viele sehnen sich danach, aber nur wenige haben es: den besten Freund, die beste Freundin. Im Facebook-Zeitalter reicht zwar ein Mausklick und ich habe einen neuen „Freund“ in der Liste. Doch ob diese Freundesliste mehr ist als ein virtuelles Vorzeigeobjekt („Schau wie viele Freunde ich habe!“) zeigt sich meist erst in der Realität. Dort im Alltag offenbart sich ob meine Freunde unerschütterlich an meiner Seite stehen, mit mir durch dick und dünn gehen oder sich beim ersten Sturm aus dem Staub machen. Beste Freunde sind Gold wert, sie können mit keinem Geld der Welt gekauft werden. Sie sind mehr als Sportkumpel oder Tratschtanten. Bei guten Freunden fühlen wir uns aufgehoben und akzeptiert, auch dann, wenn sie mit unseren Schattenseiten in Berührung kommen. Sie helfen uns den schweren Schrank zu transportieren, weinen mit uns, wenn wir im schwarzen Loch sind und stossen mit uns an, wenn sich der ersehnte Erfolg einstellt. Die Kelten sprachen früher bei solch einer tiefen Verbundenheit von einem „Seelenfreund“. Dem Anam Cara konnte man sein Innerstes, seine tiefsten Gedanken offenbaren. Diese Freundschaft war ein inniger Akt der Anerkennung und der Wertschätzung.

21./22. Mai:
Aus Vernunft wurde Liebe

Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Fluchen, schreien, weinen bis die Tür ins Schloss knallt – dann die Ruhe nach dem Sturm, unter der Oberfläche brodelt es weiter: So das tägliche Frühstücksritual bei Familie Markwalder. Heute kaum mehr vorstellbar bei dem Vorzeigeehepaar, doch der Weg der Veränderung war beschwerlich.

Das Frühstück ist bei Erich und Annemarie Markwalder ein Streitritual: Fluchen, schreien, weinen bis die Tür ins Schloss knallt – dann die Ruhe nach dem Sturm, unter der Oberfläche brodelt es jedoch weiter … Ihre Ehe ist aus Vernunft geschlossen worden: Der Mann mit zwei Kindern ohne Frau, die Frau will einen starken älteren Mann an ihrer Seite. Das gut gebastelte Kartenhaus ohne Fundament droht einzustürzen. Die eigenen Ideale und Perfektions-Erwartungen bringen vor allem die 24-jährige Annemarie an ihre Grenzen – Selbstmordgedanken und Alpträume plagen sie. Der Kauf einer Bibel bringt eine unerwartete Wende für Annemarie – und auch für die Ehe. Mit dieser neuen Orientierung beginnen die beiden Eheleute gemeinsam ein Fundament der Liebe aufzubauen.

28./29. Mai:
Bruchlandung

Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Manchmal trifft die Wucht des Lebens wie ein Hammerschlag. Man bekommt den Eindruck: da ist nichts mehr zu machen. Die Situation ist aussichtslos. Es kann schnell gehen und es kann jeden treffen.

Manchmal trifft die Wucht des Lebens wie ein Hammerschlag. Man bekommt den Eindruck: da ist nichts mehr zu machen. Die Situation ist aussichtslos. Es kann schnell gehen und es kann jeden treffen. Eine Bruchlandung im Leben. Scheitern im Beruf, eine Ehekrise, ein Burnout oder ein Suchtproblem. Schnell geraten Menschen an ihre Grenzen. Dem kann man nicht mehr helfen, heisst es. Der Weg zurück scheint verbaut. Und doch geschieht es immer wieder, dass Menschen wieder aufstehen, ihr Leben in die Hand nehmen und zu Neustartern werden. Bruchlandung: ein Happy End mit Schrammen.

FENSTER ZUM SONNTAG, die TV-Reihe zu aktuellen Themen aus christlicher Sicht, wird gemeinsam von der ALPHAVISION und der Partnerorganisation ERF Medien produziert. Das Magazin wird redaktionell von der ALPHAVISION, der Talk von ERF Medien verantwortet. Ideelle Trägerin des Projektes ist die STIFTUNG CHRISTLICHES FERNSEHEN.

Auskünfte:
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Peter Stolz, Öffentlichkeitsarbeit FENSTER ZUM SONNTAG
In der Ey 35, Postfach 114, CH-4612 Wangen bei Olten
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