FENSTER ZUM SONNTAG – Sendungen im November 2011

(Fenster zum Sonntag/Wangen bei Olten)

05./06. November:
Mein zweites Gesicht
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Krebs, mitten im Gesicht – was nun? Bei Wisi Müller-Geisser wird anfangs 2010 Nasenkrebs diagnostiziert. In einer Operation müssen Teile der Nase entfernt werden. Zunächst hilft ein Transplantat aus seinem Rippenknochen. Es ist kaum ein Unterschied zu sehen. Doch dann, während der Chemotherapie, wird das Transplantat abgestossen. Und jetzt?

Die Epithetikerin Sylvia Dehnbostel fertigt Körperteile aus Silikon an, die den Originalen täuschend ähnlich sehen. Sie schaut sich die Menschen genau an, bevor sie ihre filigrane Arbeit beginnt. Nicht nur das einzelne Körperteil ist dabei wichtig, sondern auch der Mensch als Ganzes.
Aber wie fühlt sich so eine Epithese an? Wie sieht sie aus? Was sagt das Umfeld? Menschen reagieren erstaunlich, wenn mitten im Gesicht plötzlich etwas anders ist. Kann man im wahrsten Sinne des Wortes sein Gesicht verlieren? Ein „zweites Gesicht“ bekommen: Da steckt mehr dahinter als nur die Optik. Mit neuen Gesichtsteilen gibt Sylvia Dehnbostel Menschen neue Hoffnung, neue Lebensfreude und die Möglichkeit eines normalen Lebens.

12./13. November:
Wenn Glaube krank macht
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Nicht immer wird der christliche Glaube frei und mündig gelebt. Es gibt Glaubensformen, die engen ein und machen Angst. So zum Beispiel die Angst vor einem strafenden Gott. Solch verzerrte Gottesbilder können für den Betroffnen zur Belastung werden.

Manche Menschen fühlen sich belastet durch streng-religiöse Erziehung, autoritäre Strukturen und fragwürdige Gottesbilder. Sie sind in ihrem alltäglichen Verhalten gehemmt. Mangelndes Selbstwertgefühl, Ängste, Kontaktschwierigkeiten, ja sogar psychische Erkrankungen können die Folge sein. Die Lebensfreude fehlt und die „Gute Nachricht“ wird als Drohbotschaft empfunden. Wenn die inneren Widersprüche und Spannungen zu gross werden, geraten Betroffene in tiefe Krisen. Die einen schaffen es, sich aus den Fesseln der einengenden Glaubensgebäude zu befreien. Oft nach jahrelangem Ringen finden sie zurück zum Leben spendenden und befreienden Kern des Glaubens. Die anderen werfen aus Frust und Enttäuschung alle Glaubensüberzeugungen über Bord.

19./20. November:
Körperkult und wahre Stärke
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Daniel Maurers Leben drehte sich um seinen Körper. Er war Bodybuilding-Schweizermeister und Dritter an einer Weltmeisterschaft. Dass Muskelkraft nicht die wahre Stärke ist, wird ihm schmerzlich vor Augen geführt, als seine Tochter tot zur Welt kommt.

Daniel Maurer ist ein schmächtiger Junge. Ein Film mit Schwarzenegger lässt ihn davon träumen, eines Tages selber ein Muskelpaket zu sein. Er beginnt zu trainieren, bald schon fünf Mal die Woche. Es zahlt sich aus: Schon im ersten Jahr setzt er 17 Kilos an. Er wird Schweizermeister im Bodybuilding und schafft es an der Weltmeisterschaft auf den dritten Platz. Doch Wettkampf bedeutet diszipliniertes Training und knallhartes Kalorienzählen. Und vor den Wettkämpfen wird der Körper entwässert, was zu schmerzvollen Krämpfen führt. Daniel Maurers Herzensangelegenheiten bleiben dabei auf der Strecke. Seine Frau Daniela kann sich trotz Wettkampfversuchen nicht für den Sport begeistern. Als ihre Tochter kurz vor der Geburt stirbt, beginnt sein Kartenhaus einzustürzen. Was nützt ein gesunder Körper, wenn die Seele fehlt? Das wird ihnen mit dem leblosen Körper schmerzlich vor Augen geführt. Maurers beginnen, nach der wahren Stärke zu suchen, die nicht durch Muskelkraft ersetzt werden kann.

26./27. November:
Integration – eine Illusion
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Ende 2010 stieg die ausländische Wohnbevölkerung auf knapp 23 % und damit auf nahezu ein Viertel der Schweizer Bevölkerung. Das bedeutet eine Fülle von Sprachen, ein Mix von Kulturen. Das Erlernen der Sprache ist dann auch für den Ethnologen Lothar Käser eine Mindestanforderung für eine gelungene Integration.

Pausenstimmung im Deutschkurs von „LinguaPlus“ in Thun. Männer und Frauen aus 20 Nationen reden durcheinander, versuchen sich verständlich zu machen. Sie kommen aus Kolumbien, Kasachstan, Thailand, der Türkei oder dem Balkan.
„Über Sprache lernt man Denkstrukturen und versteht, wie der andere denkt. Deshalb muss man von Ausländern verlangen dürfen, dass sie unsere Sprache sprechen, damit sie in der Lage sind, mit uns zu funktionieren und nicht umgekehrt“, sagt Lothar Käser. Dagegen sieht er in radikalen Einstellungen eines der grössten Hemmnisse, sich überhaupt in einer Gesellschaft integrieren zu können. Er zeigt auf, weshalb gerade Leute, die den Islam radikal leben, sich deswegen schwertun.
Integration ist für das Afghanische Ehepaar Zia und Helen ein Thema, seit sie ihren Fuss auf Schweizer Boden gesetzt haben. In einem Flüchtlingstreffpunkt einer Freikirche in Olten finden sie Hilfe, sich in einer für sie neuen Kultur zu Recht zu finden.

FENSTER ZUM SONNTAG, die TV-Reihe zu aktuellen Themen aus christlicher Sicht, wird gemeinsam von der ALPHAVISION und der Partnerorganisation ERF Medien produziert. Das Magazin wird redaktionell von der ALPHAVISION, der Talk von ERF Medien verantwortet. Ideelle Trägerin des Projektes ist die STIFTUNG CHRISTLICHES FERNSEHEN.

Auskünfte:
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Peter Stolz, Öffentlichkeitsarbeit FENSTER ZUM SONNTAG
In der Ey 35, Postfach 114, CH-4612 Wangen bei Olten
Tel. 062 – 205 90 50, Fax 062 – 205 90 59
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