FENSTER ZUM SONNTAG – Sendungen im Oktober 2011

01./02. Oktober:
Säen und Ernten
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Das Erntedankfest steht als Sinnbild für den Ertrag des Landwirtes, wenn er die Früchte seiner Saat ernten kann. Gesät wird aber auch durch Worte und Taten. Bei systematischem Runtermachen, Misstrauen oder Missachtung in der Kindheit werden die Folgen noch lange zu merken sein.

Das Erntedankfest steht als Sinnbild für den Ertrag des Landwirtes, wenn er die Früchte seiner Saat ernten kann. Für Daniel und Susanne Maag aus Oberglatt ist die Ernte überlebenswichtig auf ihrem Hof „Wiesengrund“. Neben Früchten und Gemüse investieren Maags aber auch in Personen aus schwierigem Umfeld und bieten auf ihrem Hof Arbeitsplätze an. Von klein auf wird Hans Peter Schmidt zu spüren gegeben, dass er nichts wert ist. Ihm wird nicht geglaubt, er wird nicht für voll genommen, er hat einen geringen Selbstwert. Er hat Mühe in der Schule und wächst in einem schwierigen Umfeld auf. Noch heute muss er sich einreden, dass er wertvoll ist und etwas kann. Schon früh hat eine Schweizer Familie erkannt, dass die Saat existenziell ist, um ein normales Leben zu führen. In Afrika adoptieren sie mehrere Kinder, die später selber zusammen mit ihren Eltern ein grosses Hilfswerk gründen. Die Früchte, die durch die Hilfe unter den Ärmsten gedeihen sind unschätzbar. Wenn die Saat aufgeht. Eine Sendung im FENSTER ZUM SONNTAG.

08./09. Oktober:
Patienten-Kompetenz: sich fügen oder mitdenken (Wdhlg.)
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Was kann man als Patient gegen eine Krankheit wie Krebs tun? Gerd Nagel ist überzeugt: „Die Kraft des Arztes liegt im Patienten.“ Der pensionierte Krebsforscher und Mediziner, der selbst an Leukämie litt, erzählt von seinem Weg zum kompetenten Patienten.
(Wiederholung vom 26./27. Februar 2011)

Krebs! Die Diagnose ist ein Schock. Die Gedanken kreisen, und die Seele findet keine Ruhe. Ärzte sind darauf geschult, die Krankheit im Patienten zu behandeln. „Der Mensch in der Krankheit wird dabei häufig vernachlässigt“, sagt Gerd Nagel, pensionierter Krebsforscher und Mediziner. Er weiss, dass jeder seinen eigenen Weg durch die Krankheit finden muss. „Sich selber sieht man immer als Ausnahme in der Statistik“, erklärt Nagel. Mit einer statistischen Überlebenschance von 3 Prozent überstand Gerd Nagel in den 1980er-Jahren eine akute Leukämie. Heute sieht er die Krankheit als „besten Lehrmeister“ für sein späteres Leben. 2005 gründete er die Stiftung Patientenkompetenz und setzt sich landesweit für seine Sache ein. Ein kompetenter Patient ist fähig, mit und trotz Erkrankung ein möglichst normales Leben zu führen. Ob Krebs, andere Krankheiten oder tiefe, schicksalhafte Einschnitte im Leben eines Menschen: Gerd Nagel macht Mut, sich den Leiden im Leben nicht einfach auszuliefern.

15./16. Oktober:
Wir sind Familie
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Kinder durch Erziehung stärken und fördern. Das klingt lobenswert, doch die Umsetzung ist oft herausfordernd und schwierig. Familie Mosimann weiss das aus eigener Erfahrung. Neben zwei eigenen Kindern haben sie noch fünf weitere zur Pflege bei sich aufgenommen. High-Life ist vorprogrammiert.

Hat eine Familie in der Schweiz zwei Kinder, erregt sie damit kein Aufsehen. Sind es gar ein Bube und ein Mädchen, noch dazu begleitet von einem kleinen Hund, ist der Jöh-Effekt garantiert. Das ändert sich spätestens bei einer Anzahl von fünf Kindern und mehr. Denise und Reto Mosimann sind mit sieben Kindern unterwegs, fünf davon sind Pflegekinder. Mosimanns verwirklichten sich darin einen lang gehegten Traum. Präsenz rund um die Uhr und die ständig wiederkehrende Konfrontation mit den Geschichten der Pflegekinder bringt die beiden jedoch auch an ihre Belastungsgrenzen. Ein genervt geseufzter Satz wie „ja, meine Eltern wohnen noch bei mir“ – der kann nur von einem Teenager stammen. Viele Eltern fürchten die herannahende Pubertät ihrer Kinder. Wenn sie mittendrin sind, ist die Überforderung nicht selten gross. Als Teenager hat Tamara nur Party im Kopf, fühlt sich nur in ihrer Clique verstanden. Für ihre Eltern ist sie ein Rätsel. Trotzdem raufen sie sich zusammen und sagen: „Wir sind Familie“.

22./23. Oktober:
Massvoll mit Bier und Bibel
Talk, Moderation: Ruedi Josuran

Rund sechs Millionen Menschen pilgern jedes Jahr zum Oktoberfest nach München. Inmitten der feiernden Menschenmasse arbeitet das Wirte-Ehepaar Günter und Margot Steinberg. Tagsüber schenken sie Bier aus, abends lesen sie die Bibel – passt das zusammen?

Rund sechs Millionen Menschen pilgern jedes Jahr zum grössten Volksfest der Welt: nach München zum Oktoberfest. Inmitten dieser feiernden Menschenmasse arbeiten Günter und Margot Steinberg. Seit 31 Jahren führen sie erfolgreich das Hofbräu-Festzelt. Sie sind Gastgeber aus vollem Herzen, wissen worauf es ankommt, damit sich Touristen, Einheimische und VIPs in ihrem Zelt wohl fühlen. Ebenso wichtig sind ihnen ihre Mitarbeiter. Neben Dienstplänen hängt am Anschlagbrett in der Küche täglich ein neuer Bibelvers. Denn wertvoller als Bier- und Brezelverkauf ist dem Wirte-Ehepaar die Bibel. Doch passen Bier und Bibel überhaupt zusammen? Über sieben Millionen Mass werden am Oktoberfest ausgeschenkt, Alkoholexzesse gehören zum Wies’n-Alltag: Kann das der Arbeitsort von Christen sein? „Die Welt wird nicht besser, wenn wir das Hofbräu-Zelt aufgeben. Im Gegenteil, wir sehen unseren Beruf als Berufung.“

29./30. Oktober:
Zupacken und Handeln
Magazin, Moderation: Jeanette Macchi

Irina strahlt, ihrer Mutter laufen die Tränen übers Gesicht. Sie können ihr Glück kaum fassen. Werden beschenkt mit einem Päckchen, das Menschen in der Schweiz liebevoll gepackt haben. Von Menschen, die Not sehen und dann Zupacken und Handeln.

Irina strahlt, ihrer Mutter laufen die Tränen übers Gesicht und die Grossmutter kann ihr Glück kaum fassen. Es ist Weihnachten. Schwester Ruth Bopp überreicht Geschenke, die Menschen in der Schweiz liebevoll gepackt haben. Seit Jahren engagiert sich die Diakonisse für die Aktion Weihnachtspäckli und will wissen, was die Päckchen bei den Beschenkten auslösen. Sie reist nach Moldawien und ist beim Verteilen dabei. Elisabeth und Markus Hirschi leben mit ihren Kindern in Phnom Penh, der Hauptstadt Kambodschas. Sexuelle Übergriffe auf junge Mädchen sind an der Tagesordnung. Die Frauen sind traumatisiert und landen häufig in der Prostitution. Elisabeth Hirschi unterstützt diese Frauen beim Ausstieg aus dem Milieu und hilft ihnen Alternativen zu finden, wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen können. Doch nicht nur in der Ferne herrscht Not. Auch vor unserer Haustür warten Menschen auf Unterstützung. Schon kleine Handreichungen genügen, um die Welt ein bisschen besser zu machen. Wir stellen Menschen vor, die sich einmischen. Die Zupacken und Handeln.

FENSTER ZUM SONNTAG, die TV-Reihe zu aktuellen Themen aus christlicher Sicht, wird gemeinsam von der ALPHAVISION und der Partnerorganisation ERF Medien produziert. Das Magazin wird redaktionell von der ALPHAVISION, der Talk von ERF Medien verantwortet. Ideelle Trägerin des Projektes ist die STIFTUNG CHRISTLICHES FERNSEHEN.

Auskünfte:
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Peter Stolz, Öffentlichkeitsarbeit FENSTER ZUM SONNTAG
In der Ey 35, Postfach 114, CH-4612 Wangen bei Olten
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