TV-Tipp: Nina Hagen – Auch Heilige haben Vergangenheit

(Fenster zum Sonntag/Wangen bei Olten) In ihrem Buch „Bekenntnisse“ bezeichnet sich Nina Hagen, die Mutter des Punk, als Lautsprecher Gottes. Hinter der schrill-bunten Fassade der 55-jährigen Künstlerin verbirgt sich ein weites, weiches Herz. Die Künstlerin Nina Hagen bezeichnet sich als „Mutter des Punk“ und „Lautsprecher Gottes“. Ihre Fassade ist schrill und schräg, doch wie tickt sie in ihrem Innern?

In ihrer Autobiografie hat sie sich nun offenbart und macht dort ganz persönliche und überraschende „Bekenntnisse“ über ihr Leben. Bei Nina Hagen reiht sich ein Trauma an das andere: Als Kind fühlt sie sich allein gelassen, durchlebt eine „unendliche Vater- und Mutterlosigkeit“. Die spätere Gründerin der „Nina Hagen Band“ will aus der Einsamkeit und dem „Sich-Gefangen-Fühlen“ ausbrechen. Ihr erster Versuch aus der DDR zu fliehen scheitert – im Westen angekommen, fühlt sie sich trotzdem nicht freier. Im Leben der Künstlerin geht es letztlich immer wieder darum, der Wahrheit und „dem roten Faden“ auf die Spur zu kommen. Zwar entdeckt sie schon ganz früh Jesus Christus, doch immer wieder lässt sie sich vom Leben und seinen Verlockungen verleiten. Mit ihrer Taufe im vergangenen Jahr macht Hagen Schluss mit der „wilden Ehe mit Jesus“ und ist nun überzeugt: „Ich bin endlich angekommen!“

Sendetermin

09.04.2011
SF zwei: 17.15 Uhr
SF info:   18.30 Uhr

10.04.2011
SF zwei: 12.05 Uhr
SF info:   17.45 Uhr

Vorschau:

<iframe title=“YouTube video player“ width=“640″ height=“390″ src=“http://www.youtube.com/embed/hkK4c0jgprQ“ frameborder=“0″ allowfullscreen></iframe>

Online hier zu sehen.

Print Friendly
UA-15643972-1