„Säen und Ernten“

(Fenster zum Sonntag/Wangen bei Olten) Das Erntedankfest steht für den Ertrag des Landwirts, auch dann, wenn die Ernte einmal weniger ertragreich ausfällt. Gesät wird aber auch im Leben. Durch Worte und Taten. Systematisches Runtermachen, Misstrauen oder Missachtung in der Kindheit haben oft gravierende Folgen.

Für Daniel und Susanne Maag aus Oberglatt ist die Ernte auf ihrem Hof „Wiesengrund“ überlebenswichtig. Maags investieren jedoch nicht nur in Früchte und Gemüse sondern auch in Menschen aus schwierigem Umfeld. Für diese bieten sie auf ihrem Hof Arbeitsplätze an.

Von klein auf wird Hans Peter Schmidt zu spüren gegeben, dass er nichts wert ist. Ihm wird nicht geglaubt, er wird nicht für voll genommen, er hat einen geringen Selbstwert. Er hat Mühe in der Schule und wächst in einem schwierigen Umfeld auf. Noch heute muss er sich einreden, dass er wertvoll ist und etwas kann.

Schon früh hat Familie Röschli erkannt, dass die Saat existenziell ist, um ein normales Leben zu führen. In Äthiopien adoptieren sie mehrere Kinder, die später zusammen mit ihren Eltern ein grosses Hilfswerk gründen. Die Früchte, die durch die Hilfe unter den Ärmsten gedeihen, sind unschätzbar.

Ein Magazin mit Jeanette Macchi

01.10.2011
SF zwei: 17.05 Uhr / SF info: 18.30 Uhr

02.10.2011
SF zwei: 12.00 Uhr / SF info: 17.45 Uhr

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