Web vs. TV: Online-Videos kommen besser an

(pte/12.10.2010/13:45/New York) Das Internet läuft dem Fernsehen zunehmend den Rang ab. Mittlerweile macht es dem Medium auch seine Vormachtstellung bei Bewegtinhalten streitig. Zumindest findet mit 54 Prozent die Mehrheit der Nutzer Online-Videos unterhaltsamer als traditionelles TV, wie das Web-TV-Netzwerk Next New Networks (NNN), YouTube und die Marktforscher von Frank N. Magid Associates http://magid.com aufzeigen. Zudem beschäftigen sich die User aktiver mit dem Web-Content als mit dem Fernsehen.

„Der Trend zu Internet-Videos und bewegten Inhalten wird sich noch viel stärker etablieren als bisher“, meint Claudio Blättler, Business Consulting Manager bei Canon Schweiz http://canon.ch, im Interview mit pressetext. Vom reinen Unterhaltungsmedium hat sich das Format auch zu einem wichtigen Marketinginstrument entwickelt, um das Werbetreibende nicht mehr herumkommen (pressetext berichtete: http://pressetext.com/news/100830021/).

Höhere Aufmerksamkeit der User

Dabei bekommen die Online-Beiträge eine höhere Aufmerksamkeit vonseiten der Medienkonsumenten geschenkt als klassisches Fernsehen. Ihre Betrachter sind nach NNN-Angaben http://nextnewnetworks.com um den Faktor 2,5 eher ausschließlich mit den Web-Videos beschäftigt als Fernsehzuseher. Während diese zu 60 Prozent gleichzeitig im Internet surfen und 52 Prozent nebenbei Gespräche führen oder Dinge im Haushalt erledigen, gewinnen die Online-Videos eher das gänzliche Interesse der User. Nur 37, 28 bzw. 19 Prozent lassen sich von den anderen Beschäftigungen ablenken.

Der Vormarsch der bewegten Web-Beiträge kostet dem Fernsehen Quoten. Ihre User verbringen im Schnitt um 13 Prozent weniger Zeit vor dem TV-Gerät. Sie halten die Online-Inhalte für origineller, grenzenloser und besser an individuelle Nutzergewohnheiten anpassbar. Die Mehrheit konsumiert Internet-Videos auf wöchentlicher Basis. Rund 40 Prozent bewerten gesehene Beiträge, lesen Comments darüber und teilen sie mit anderen Usern.

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