Zehn Jahre „Kirche in Bayern“ – Ökumenisches Fernsehmagazin ist ein Projekt mit Vorbildcharakter

(BLM/München) Das ökumenische Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“ blickt zum zehnjährigen Bestehen auf eine gleichermaßen bewegte wie erfolgreiche Geschichte zurück. Derzeit erreicht „Kirche in Bayern“ Sonntag für Sonntag durchschnittlich 200.000 Zuschauer, wie die Macher des Magazins anlässlich des zehnjährigen Jubiläums gestern in der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM) berichteten. Zu sehen ist das halbstündige Magazin unter anderem auf 14 bayerischen Lokalsendern. Vertreter beider Kirchen sowie aus Politik und Medien waren sich einig: Das ökumenische Fernsehmagazin „Kirche in Bayern“ ist ein Projekt mit Vorbildcharakter.

Nach der Begrüßung durch BLM-Präsident Prof. Dr. Wolf-Dieter Ring erinnerte der Vorsitzende des katholischen Sankt Michaelsbundes, Dr. Erich Jooß, an die aufregenden Anfangszeiten von „Kirche in Bayern“. Das Magazin sei „damals durchaus umstritten“ gewesen, sagte er. Desto erfreulicher sei es, dass sich „Kirche in Bayern“ zu einem Musterbeispiel dafür entwickelt habe, „wie Vielfalt entsteht und wie sie langfristig gesichert werden kann“. Der Vorsitzende des Evangelischen Presseverbands, Dr. Roland Gertz, lobte insbesondere die stets „partnerschaftliche, offene und diskussionsfreudige“ Zusammenarbeit beider Kirchen im Rahmen des Projekts. „Kirche in Bayern“ sei ein weiteres, eindrucksvolles Beispiel dafür, dass „Ökumene nur dann funktioniert, wenn man gemeinsame Projekte hat“, sagte Gertz.

Bei der abschließenden Podiumsdiskussion, an der auch Staatskanzleichef Dr. Marcel Huber (CSU) teilnahm, richtete sich der Blick vor allem auf die künftige Finanzierbarkeit von lokalem Fernsehen. Huber betonte: „Lokalfernsehförderung ist etwas Wichtiges.“ Die Staatsregierung wolle daher, dass es auch in Zukunft bayernweit lokale Angebote gebe.

Link: Kirche in Bayern

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